Aktuelles & Corona-Ampel

7. ÖPGK-Konferenz: Gut orientiert durchs Gesundheitssystem? Navigation braucht Gesundheitskompetenz!

6. Oktober 2022 – hybrid in Hard 


Sich im Gesundheitssystem zurechtzufinden, den Durchblick zu bewahren und die richtigen Angebote und Ansprechpartner zu finden, bereitet vielen Menschen Schwierigkeiten. Was sind die größten Hürden und Lücken, die den Pfad zur Gesundheit erschweren? Was braucht es, um den Weg zu mehr Selbstfürsorge und Selbstbestimmung in Gesundheitsfragen zu ebnen und im Bedarfsfall erforderliche Gesundheitsinformationen zu finden und in Anspruch zu nehmen? Diesen wichtigen Fragen widmet sich die Jahreskonferenz der ÖPGK und versucht Impulse für Weiterentwicklungen und Lösungen zu geben. Das Programm der Konferenz sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.


Weiters haben Sie auch die Möglichkeit an der Verleihung des Österreichischen Gesundheitskompetenz-Preises am 5. Oktober (von 16:30 bis 18 Uhr) teilzunehmen und die Gewinner:innen in den Kategorien Praxis, Forschung und Medien kennenzulernen. Bitte melden Sie sich bei Interesse an: https://oepgk.at/oesterreichischer-gesundheitskompetenz-preis-2022/


Coronavirus - Wie kann ich mich schützen? 

Coronavirus - Wie kann ich mich schützen? 


Krebsregisterbericht 2016-2018 | Factsheet


Das Krebsregister Vorarlberg hat die Aufgabe alle Krebsfälle der Vorarlberger Bevölkerung zu dokumentieren.

Hier finden Sie den aktuellen Krebsregisterbericht: Krebsregisterbericht



Krebsregisterbericht 2016-2018 | Factsheet


Das Krebsregister Vorarlberg hat die Aufgabe alle Krebsfälle der Vorarlberger Bevölkerung zu dokumentieren.

Hier finden Sie den aktuellen Krebsregisterbericht: Krebsregisterbericht


Startschuss für "Spitalscampus Vorarlberg"

 

Das Gesundheitswesen ist einem stetigen Wandel unterworfen: Herausforderungen wie beispielsweise der medizinische Fortschritt oder die Corona-Pandemie erfordern, dass unsere Versorgungsstrukturen stets weiterentwickelt und angepasst werden. Einerseits braucht es eine moderne Infrastruktur sowie innovative Behandlungsmethoden. Andererseits ist es notwendig, familienorientierte Arbeitszeitmodelle zu schaffen und damit eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben sicherzustellen. Außerdem ist es wichtig, dass alle Ebenen im Gesundheitssystem zusammenspielen und aufeinander abgestimmt sind, damit eine intakte Versorgung der Patient:innen gewährleistet ist – von der Telemedizin über die Allgemeinmediziner:innen und Fachärzt:innen bis hin zu den Spitälern als Speerspitze.

 

Bereits im Herbst 2020 haben das Land Vorarlberg und die Stadt Dornbirn eine Absichtserklärung unterzeichnet, mit dem Ziel, die Spitalsstrukturen effizienter zu gestalten sowie besser abzustimmen. Gerade die Corona-Pandemie hat uns gezeigt, wie gut die trägerübergreifende Zusammenarbeit zwischen den Vorarlberger Landeskrankenhäusern und dem Krankenhaus Dornbirn bereits funktioniert und welches Potenzial in der engeren Vernetzung steckt: Zum Beispiel wurden Corona-Patient:innen auf Normal- und Intensivstationen gesamthaft koordiniert, in einer eigens eingerichteten Taskforce wurde über die täglichen Entwicklungen beraten. Um die standortübergreifende Vernetzung zwischen den Spitäler weiter zu stärken, haben sich nun alle sieben Vorarlberger Krankenhäuser (Landeskrankenhäuser Feldkirch, Rankweil, Hohenems, Bludenz und Bregenz, Krankenhaus Stiftung Maria Ebene und Stadtspital Dornbirn) zum "Spitalscampus Vorarlberg" zusammengeschlossen.



Startschuss für "Spitalscampus Vorarlberg"

 

Das Gesundheitswesen ist einem stetigen Wandel unterworfen: Herausforderungen wie beispielsweise der medizinische Fortschritt oder die Corona-Pandemie erfordern, dass unsere Versorgungsstrukturen stets weiterentwickelt und angepasst werden. Einerseits braucht es eine moderne Infrastruktur sowie innovative Behandlungsmethoden. Andererseits ist es notwendig, familienorientierte Arbeitszeitmodelle zu schaffen und damit eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben sicherzustellen. Außerdem ist es wichtig, dass alle Ebenen im Gesundheitssystem zusammenspielen und aufeinander abgestimmt sind, damit eine intakte Versorgung der Patient:innen gewährleistet ist – von der Telemedizin über die Allgemeinmediziner:innen und Fachärzt:innen bis hin zu den Spitälern als Speerspitze.

 

Bereits im Herbst 2020 haben das Land Vorarlberg und die Stadt Dornbirn eine Absichtserklärung unterzeichnet, mit dem Ziel, die Spitalsstrukturen effizienter zu gestalten sowie besser abzustimmen. Gerade die Corona-Pandemie hat uns gezeigt, wie gut die trägerübergreifende Zusammenarbeit zwischen den Vorarlberger Landeskrankenhäusern und dem Krankenhaus Dornbirn bereits funktioniert und welches Potenzial in der engeren Vernetzung steckt: Zum Beispiel wurden Corona-Patient:innen auf Normal- und Intensivstationen gesamthaft koordiniert, in einer eigens eingerichteten Taskforce wurde über die täglichen Entwicklungen beraten. Um die standortübergreifende Vernetzung zwischen den Spitäler weiter zu stärken, haben sich nun alle sieben Vorarlberger Krankenhäuser (Landeskrankenhäuser Feldkirch, Rankweil, Hohenems, Bludenz und Bregenz, Krankenhaus Stiftung Maria Ebene und Stadtspital Dornbirn) zum "Spitalscampus Vorarlberg" zusammengeschlossen.

 

"Spitalscampus Vorarlberg" auf einen Blick

Unter dem Zielbild "Spitalscampus Vorarlberg" wurde ein umfassender Aktionsplan ausgearbeitet, der folgende Punkte umfasst:

 

-     Starkes Netzwerk

Alle Vorarlberger Krankenhäuser werden in Zukunft noch stärker zusammenarbeiten, sowohl standort- als auch trägerübergreifend. Auch werden Kooperationen zwischen den Häusern sowie mit den niedergelassenen Systempartner:innen intensiviert.

 

-     Stärkung ausgewogener Schwerpunktsetzungen

Jedes Krankenhaus wird Spezialist in mehreren Fachbereichen: Neben der Grund- und Notfallversorgung werden sich alle Vorarlberger Krankenhäuser auf bestimmte Bereiche fokussieren. Davon profitieren die Patient:innen, denn die Behandlungsqualität steigt: Je höher die Fallzahlen bei den Operationen sind, umso höher ist das fachliche Niveau bzw. die Kompetenz der Ärzt:innen.

 

-     Mitarbeiter:innen gewinnen

Der Spitalscampus Vorarlberg soll die Nummer eins in der Ausbildung von Fachkräften werden. Beispielsweise werden künftig Rotationsmodelle für auszubildende Ärzt:innen noch mehr ausgebaut. Im neuen Ausbildungszentrum Gesundheit schließen sich alle drei Gesundheits- und Krankenpflegeschulen Vorarlbergs trägerübergreifend zusammen.  

 

-     Mitarbeiter:innen halten

Ein funktionierendes Gesundheitssystem setzt qualifizierte Mitarbeiter:innen sowohl im ärztlichen als auch pflegerischen Bereich voraus. Beispielsweise werden Maßnahmen getroffen, um Ärzt:innen und Pflegekräfte künftig zu entlasten: Ab dem Frühjahr 2023 bietet die Gesundheits- und Krankenpflegeschule Feldkirch erstmals die Ausbildung zur Operationstechnischen Assistenz (OTA) an. Auch werden weitere Schritte zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf umgesetzt.   


-     Moderne Spitäler

Je besser die Infrastruktur, umso präziser sind Diagnosen. Deshalb wird fortlaufend in eine moderne Infrastruktur sowie medizinische Geräte investiert. Zum Beispiel sind am LKH Rankweil und am KH Dornbirn Bauvorhaben geplant:

-  Am LKH Rankweil soll bis 2025 ein Neubau für die Erwachsenenpsychiatrie entstehen (Normalpflegestationen, Notfallstation und Forensik für Straftäter mit einer Sucht- oder psychischen Erkrankung, psychiatrische Tagesklinik samt Therapiebereich). Nach Fertigstellung wird ein neues Gebäude für Kinder- und Jugendpsychiatrie gebaut.

- KH Dornbirn: Erweiterung des Geburtsbereichs um 150 Quadratmeter und Modernisierung der bestehenden Kreißsäle.

Wirksame Medikamente für COVID-19-infizierte Risikopersonen als Infusion und neu auch in Tablettenform


Dank intensiver Forschung stehen mittlerweile mehrere wirksame Medikamente für die Behandlung von Patientinnen und Patienten bei einer COVID-19-Erkrankung bereit. Vorarlberg öffnete dafür Ende Dezember im Messequartier Dornbirn ein neues COVID-19-Behandlungszentrum. Vor Ort erhalten COVID-19-infizierte Risikopersonen, die erst vor wenigen Tagen positiv getestet wurden und keinen Sauerstoff benötigen, mittels Infusion eine Antikörper-Therapie. Die Medikamente können das Eindringen des SARS-CoV-2 Virus vor allem in die Zellen der Atemwege und Lunge verhindern. Der COVID-Beauftragte der Ärztekammer, Dr. Robert Spiegel, spricht von einer „äußerst beeindruckenden Wirkung“ nach den ersten Behandlungen. Es handelt sich um eine „wirksame Therapieform, die einen Spitalsaufenthalt verhindern kann.

Wirksame Medikamente für COVID-19-infizierte Risikopersonen als Infusion und neu auch in Tablettenform


Dank intensiver Forschung stehen mittlerweile mehrere wirksame Medikamente für die Behandlung von Patientinnen und Patienten bei einer COVID-19-Erkrankung bereit. Vorarlberg öffnete dafür Ende Dezember im Messequartier Dornbirn ein neues COVID-19-Behandlungszentrum. Vor Ort erhalten COVID-19-infizierte Risikopersonen, die erst vor wenigen Tagen positiv getestet wurden und keinen Sauerstoff benötigen, mittels Infusion eine Antikörper-Therapie. Die Medikamente können das Eindringen des SARS-CoV-2 Virus vor allem in die Zellen der Atemwege und Lunge verhindern. Der COVID-Beauftragte der Ärztekammer, Dr. Robert Spiegel, spricht von einer „äußerst beeindruckenden Wirkung“ nach den ersten Behandlungen. Es handelt sich um eine „wirksame Therapieform, die einen Spitalsaufenthalt verhindern kann.

 

Eine Zuweisung ins COVID-19-Behandlungszentrum erfolgt anhand medizinischer Kriterien über das Infektionsteam. Risikopatientinnen bzw. Patienten wird ein Einverständnisformular zugesandt, das ausgefüllt direkt an das Zentrum übermittelt wird. Auch betreuende Ärztinnen/Ärzte können Patientinnen und Patienten für eine Behandlung anmelden.

 

Neu sind COVID-19-Medikamente auch in Tablettenform verfügbar. Diese können über die behandelnde Ärztin/den behandelnden Arzt verschrieben werden. Auch dafür wird ein Einverständnisformular benötigt. Nach Rücksprache mit dem Behandlungszentrum übermittelt die Ärztin/der Arzt das Rezept an die gewünschte Apotheke und die coronaerkrankte Person kann das Medikament dort abholen lassen.

 

Kein Ersatz für Impfung

Als Ersatz für eine Impfung dürften diese Arzneimittel nicht angesehen werden. Die Medikamente verbessern in vielen Fällen den eigenen Krankheitsverlauf, die Impfung aber erhöht präventiv den Schutz für die Einzelperson und auch für die Mitmenschen, da ebenso die Verbreitung des Virus eingebremst wird. Die beste Prävention ist und bleibt die Impfung!

Der neu gegründete Österreichische Patient:innenbeirat sucht Mitglieder


Die Plattform Patientensicherheit und das Ludwig Boltzmann Institute Digital Health and Patient Safety richten gemeinsam einen Patient:innenbeirat ein, der in die Bearbeitung und Beratung von Gesundheitsfragen (z.B. Forschung: Themenfindung, Definieren relevanter Forschungsendpunkte, ...) eingebunden werden soll. Aktuell werden dazu interessierte Bürger:innen, die als Mitglieder des Beirats gemeinsam mit der Plattform Patientensicherheit an Fragen der Gesundheitsforschung arbeiten wollen. Einzige Voraussetzung für die Teilnahme sind Neugier und Interesse! Ab sofort kann man sich auf www.patientenbeirat.at informieren und für die Mitarbeit bewerben. 

Der neu gegründete Österreichische Patient:innenbeirat sucht Mitglieder


Die Plattform Patientensicherheit und das Ludwig Boltzmann Institute Digital Health and Patient Safety richten gemeinsam einen Patient:innenbeirat ein, der in die Bearbeitung und Beratung von Gesundheitsfragen (z.B. Forschung: Themenfindung, Definieren relevanter Forschungsendpunkte, ...) eingebunden werden soll. Aktuell werden dazu interessierte Bürger:innen, die als Mitglieder des Beirats gemeinsam mit der Plattform Patientensicherheit an Fragen der Gesundheitsforschung arbeiten wollen. Einzige Voraussetzung für die Teilnahme sind Neugier und Interesse! Ab sofort kann man sich auf www.patientenbeirat.at informieren und für die Mitarbeit bewerben. 

Übersicht und Informationen zur COVID-Impfung in Vorarlberg


Eine Übersicht der Impfangebote (mit und ohne Anmeldung) sowie weiterführende Informationen zur COVID-Impfung finden Sie hier: www.vorarlberg.at/vorarlbergimpft


Übersicht und Informationen zur COVID-Impfung in Vorarlberg


Eine Übersicht der Impfangebote (mit und ohne Anmeldung) sowie weiterführende Informationen zur COVID-Impfung finden Sie hier: www.vorarlberg.at/vorarlbergimpft


Anmeldung zur Corona-Schutzimpfung in Vorarlberg


Hier können sich alle Vorarlberger:innen für die kostenlose Corona-Schutzimpfung anmelden.


Wer keinen Internetzugang und keine E-Mail-Adresse besitzt, wird gebeten, sich an Familienangehörige oder enge Vertraute zu wenden, die bei der Anmeldung im Internet-Portal behilflich sind. Wer auch diese Möglichkeit nicht hat, kann sich über die Impf-Hotline 0800-201 361 telefonisch melden und erhält Unterstützung bei der Anmeldung.

Psychosoziale Beratung


Hier finden Sie auf einen Blick: Sozialpsychiatrie und Sucht - Anlaufstellen

Psychosoziale Beratung


Hier finden Sie auf einen Blick: Sozialpsychiatrie und Sucht - Anlaufstellen

Coronavirus: Aktueller Sachstand in Vorarlberg


Für den aktuellen Sachstand des Landes Vorarlberg besuchen Sie bitte:


https://www.vorarlberg.at/corona

Coronavirus: Aktueller Sachstand in Vorarlberg


Für den aktuellen Sachstand des Landes Vorarlberg besuchen Sie bitte:


https://www.vorarlberg.at/corona

ELGA – die elektronische Gesundheitsakte: Ihre Gesundheit, Ihre Entscheidung!


ELGA steht für „elektronische Gesundheitsakte“ und ist ein Informationssystem, das PatientInnen sowie Spitälern, niedergelassenen ÄrztInnen, Apotheken und Pflegeeinrichtungen einen sicheren Zugang zu wichtigen Gesundheitsdaten ermöglicht. (Weiterlesen)

ELGA – die elektronische Gesundheitsakte: Ihre Gesundheit, Ihre Entscheidung!


ELGA steht für „elektronische Gesundheitsakte“ und ist ein Informationssystem, das PatientInnen sowie Spitälern, niedergelassenen ÄrztInnen, Apotheken und Pflegeeinrichtungen einen sicheren Zugang zu wichtigen Gesundheitsdaten ermöglicht. ELGA ist ein gemeinsames nationales Projekt der ELGA-Systempartner (Bund, Länder und Sozialversicherung)


Bildrechte: © shutterstock, ELGA GmbH



ELGA, eines der bisher größten gesundheitspolitischen Projekte Österreichs, ist im Rahmen der geltenden Vereinbarung gemäß Art.15a B-VG für die Organisation und Finanzierung des Gesundheitswesens organisatorisch und finanziell zwischen den ELGA-Systempartner fixiert. Das ELGA-Gesetz trat am 1. Januar 2013 in Kraft. In ihm sind alle Rechte der ELGA-Teilnehmerinnen und Teilnehmer (Patientinnen und Patienten) sowie Datenschutz und -Datensicherheit festgelegt, ebenso die Rechte und Pflichten für ELGA-Gesundheitsdiensteanbieter (ELGA-GDA). Das ELGA-Gesetz und die einschlägigen Verordnungen geben beispielsweise auch vor, wie ELGA-Daten zu definieren und ELGA-Befunde zu vereinheitlichen sind. Darüber hinaus sind eine hohe Bedienerfreundlichkeit für alle Nutzerinnen und Nutzer sowie eine Zeitschiene zur Umsetzung von ELGA gesetzlich festgelegt.


ELGA verbessert die Qualität im österreichischen Gesundheitssystem


ELGA steht als moderne und sichere Infrastruktur allen Bürgerinnen und Bürgern und allen, die im österreichischen Gesundheitssystem versorgt werden, zur Verfügung. Als modernes Informationssystem erleichtert ELGA zukünftig Patientinnen und Patienten sowie berechtigten ELGA-Gesundheitsdiensteanbietern – behandelnde Ärztinnen und Ärzte, Spitäler, Pflegeeinrichtungen oder Apotheken – den Zugang zu Gesundheitsdaten. Ein wichtiges Ziel von ELGA ist somit insbesondere die Unterstützung der medizinischen, pflegerischen und therapeutischen Behandlung und Betreuung durch einen besseren Informationsfluss, vor allem, wenn mehrere Gesundheitseinrichtungen oder Berufsgruppen entlang einer Behandlungskette zusammenarbeiten.


ELGA stärkt die Patientinnen- und Patientenrechte


Mit ELGA erhalten die Bürgerinnen und Bürger auch erstmals die Möglichkeit, ihre eigenen Gesundheitsdaten zeit- und ortsunabhängig einzusehen. Die ersten Gesundheitsdaten, die über ELGA zur Verfügung gestellt werden, sind ärztliche und pflegerische Entlassungsbriefe, ausgewählte Labor- und Röntgenbefunde (e-Befunde) sowie verschreibungspflichtige und wechselwirkungsrelevante nicht verschreibungspflichtige Medikamente (e-Medikation). Auch die Teilnahme an ELGA bestimmen die Bürgerinnen und Bürger übrigens selbst (siehe auch ELGA-Teilnahme).


Opt-Out-Regelung für ELGA


Grundsätzlich nimmt jede Bürgerin und jeder Bürger automatisch an ELGA teil. Das ELGA-Gesetz sieht aber eine sogenannte Opt-Out-Regelung vor: Bürgerinnen und Bürger können bestimmen, ob sie komplett oder an einzelnen ELGA-Funktionen (e-Befunde, e-Medikation) teilnehmen möchten. Eine komplette oder teilweise Abmeldung (bzw. auch eine Wiederanmeldung) an ELGA kann jederzeit entweder elektronisch über das ELGA-Portal oder schriftlich bei der ELGA-Widerspruchstelle durchgeführt werden. Während der Zeit der Abmeldung werden keine ELGA-Gesundheitsdaten erfasst und auch nicht rückwirkend über ELGA zur Verfügung gestellt.


ELGA in Vorarlberg


Der Go-Live und die Inbetriebnahme des ELGA Bereichs Vorarlbergs fand am 07. Februar 2017 statt. Gleichzeitig ging das Krankenhaus der Stadt Dornbirn mit ELGA in die Produktivstellung. Die ELGA-Produktivstellung der Landeskrankenhäuser erfolgte parallel zur Einführung des neuen Krankenhausinformationssystems im Dreimonats-Rhythmus. Gestartete wurde mit dem Landeskrankenhaus Hohenems (03. Mai 2017), danach folgten die Landeskrankenhäuser Bludenz (01. Juli 2017), Feldkirch (01. Oktober 2017), Rankweil (03. Jänner 2018) sowie Bregenz (01. April 2018). Die Betriebsführung (=ELGA Bereichsbetreiber) des ELGA Bereichs Vorarlberg übernahm die Krankenhaus-Betriebsgesellschaft m.b.H.


Derzeit werden von den Krankenanstalten in Vorarlberg die ELGA-Befundtypen „Entlassungsbrief Arzt“ und „Entlassungsbrief Pflege“ nach einem stationären Aufenthalt sowie der "Radiologie-Befund" nach einem ambulanten Aufenthalt in ELGA bereitgestellt.  


Anfang Februar 2018 startete in Vorarlberg der verpflichtende und flächendeckende Einsatz der ELGA-Anwendung "eMedikation" im niedergelassenen Bereich. Mit der eMedikation werden in der sogenannten „eMedikationsliste“ alle verordneten und abgegebenen Medikamente für ein Jahr gespeichert. Und zwar nicht nur rezeptpflichtige Arzneimittel, sondern auch wechselwirkungsrelevante rezeptfreie Arzneimittel. Seit Juli 2018 haben in Vorarlberg alle Krankenanstalten die Möglichkeit die eMediaktions-Liste ihrer Patientinnen und Patienten abzurufen. 





Weiterführende Links:

Häufig gestellte Fragen zu ELGA

Häufig gestellte Fragen zu eMedikation

Öffentliches Gesundheitsportal Österreich

Homepage ELGA GmbH




Hinweis:


Die Öffnungszeiten basieren auf den Angaben der einzelnen Gesundheitsdiensteanbieter.

Hinweis:


Die Öffnungszeiten basieren auf den Angaben der einzelnen Gesundheitsdiensteanbieter. Sollten Sie falsche Einträge bemerken, senden Sie uns bitte eine Nachricht an xsund@vorarlberg.at. Wir leiten diese an die ÄrztInnen zur Korrektur weiter. Vielen Dank!

für den mobilen Gebrauch empfehlen wir unsere hauseigene Xsund App - jetzt im Appstore: